Prolog
Aus meinem Hotelzimmer kann ich über die Stadt sehen.
Rechtschaffene Menschen laufen über die Straßen.
Sie bummeln durch die einladenden Geschäfte, kaufen die perfekten Geschenke für ihre erkrankten Mütter, sitzen in Straßencafés, arglos Milchschaum aus ihren Latte Macchiato-Gläsern löffelnd, beobachten durch Menschenmassen tobende Kinder und hechelnde Schoßhunde an zu kurzen Leinen.
Sie drehen mehr oder weniger manierlich mit ihren Gabeln in Spaghettihaufen, kauen mit offenem Mund argentinisches Rinderfilet, tratschen unter schrillem Gelächter mit aufrechten Freundinnen oder beschließen mit fettigem Handschlag ehrbare Geschäfte.
Ich sehe unbescholtene Touristen aus alles Welt, die glückstrahlend Geld in die Kassen der ehrbaren Hoteliers und Einzelhändler spülen, junge Mütter, die beseelt mit ihren wehrlosen Kindern an der Hand zum Spielzeugladen hüpfen, fleißige Kuriere, die sich geschickt durch hupende Autoschlangen bewegen, und tüchtige Männer mit Aktentaschen, die auf dem Weg von einem Büro ins andere schnell einen Zwischensnack besorgen.
Leider sehe ich ebenso die Taschendiebe unter ihnen, die Ehebrecher, die Versicherungsbetrüger oder Geldfälscher, die Schläger und Waffenschieber, die Drogenhändler, die Frauenhändler und Vergewaltiger, die Kinderschänder und Mörder.
Ich verdächtige jeden Einzelnen, wenn es sein muss.
Ich folge jedem und ich kriege jeden, wenn man mich dafür bezahlt. Oder darum bittet.
Ich bin kein Polizist.
Ich bin kein Held.
Sie werden ihre gerechten Strafen erhalten. So oder so, früher oder später.
Denn ich bin Pabst.
T.P.
Rechtschaffene Menschen laufen über die Straßen.
Sie bummeln durch die einladenden Geschäfte, kaufen die perfekten Geschenke für ihre erkrankten Mütter, sitzen in Straßencafés, arglos Milchschaum aus ihren Latte Macchiato-Gläsern löffelnd, beobachten durch Menschenmassen tobende Kinder und hechelnde Schoßhunde an zu kurzen Leinen.
Sie drehen mehr oder weniger manierlich mit ihren Gabeln in Spaghettihaufen, kauen mit offenem Mund argentinisches Rinderfilet, tratschen unter schrillem Gelächter mit aufrechten Freundinnen oder beschließen mit fettigem Handschlag ehrbare Geschäfte.
Ich sehe unbescholtene Touristen aus alles Welt, die glückstrahlend Geld in die Kassen der ehrbaren Hoteliers und Einzelhändler spülen, junge Mütter, die beseelt mit ihren wehrlosen Kindern an der Hand zum Spielzeugladen hüpfen, fleißige Kuriere, die sich geschickt durch hupende Autoschlangen bewegen, und tüchtige Männer mit Aktentaschen, die auf dem Weg von einem Büro ins andere schnell einen Zwischensnack besorgen.
Leider sehe ich ebenso die Taschendiebe unter ihnen, die Ehebrecher, die Versicherungsbetrüger oder Geldfälscher, die Schläger und Waffenschieber, die Drogenhändler, die Frauenhändler und Vergewaltiger, die Kinderschänder und Mörder.
Ich verdächtige jeden Einzelnen, wenn es sein muss.
Ich folge jedem und ich kriege jeden, wenn man mich dafür bezahlt. Oder darum bittet.
Ich bin kein Polizist.
Ich bin kein Held.
Sie werden ihre gerechten Strafen erhalten. So oder so, früher oder später.
Denn ich bin Pabst.
T.P.
T. Pabst - 12. Jun, 15:19
